LNG-Ausrüstung:
Nutzt ein Gemisch aus Kältemitteln zur Kühlung und einen Prozess zur Abscheidung schwerer Kohlenwasserstoffe. Das gereinigte Erdgas tritt in die Kältebox ein, wird gekühlt und anschließend zum Abscheider für schwere Kohlenwasserstoffe geleitet. Die abgetrennte flüssige Phase wird gedrosselt und gelangt in die Mitte des Waschturms. Durch Destillation im Waschturm wird leichtes Erdgas an der Oberseite gewonnen und zur Hauptwärmetauscheranlage zur weiteren Kühlung geleitet. Anschließend wird es auf eine bestimmte Temperatur abgekühlt und in einen Trennbehälter geleitet. Die gasförmige Phase kehrt zum Hauptwärmetauscher zurück, wo sie weiter gekühlt, verflüssigt und unterkühlt wird, bevor sie gedrosselt und über Ladearme in LNG-Tankfahrzeuge eingefüllt wird. Die flüssige Phase wird über eine Umwälzpumpe als Rücklaufflüssigkeit an die Spitze des Waschturms zurückgeführt. Schwere Kohlenwasserstoffkomponenten werden am Boden des Waschturms gewonnen, gedrosselt und dem Speicherbehälter für gemischte Kohlenwasserstoffe zugeführt. Ein Teil des Flashgases aus dem Behälter für gemischte Kohlenwasserstoffe wird als Brenngas für das Wärmeträgeröl verwendet, während der Rest an den Einlass des Rohgasverdichters zurückgeführt wird.
·Vorteile:
Der entscheidende Vorteil dieses Verfahrens liegt in der Kombination einer effizienten Kühlung mit tiefer Trennung. Die Kaskade aus Propan-Vorkühlung und Gemischkältemittel-Tiefkühlung erreicht eine hohe thermische Kurvenanpassung und reduziert den Energieverbrauch bei der Verflüssigung erheblich. Durch die Technologie der Schwerwasserstoff-Wäsche können hochwertige Komponenten wie Ethan und Propan effizient zurückgewonnen werden (Rückgewinnungsrate >90 %), wodurch die Wirtschaftlichkeit des Projekts deutlich verbessert wird. Gleichzeitig gewährleistet die intensive Verunreinigungs-Entfernung die Reinheit der LNG-Produkte sowie einen langfristig stabilen Betrieb der Anlage, was das Verfahren besonders geeignet für die Aufbereitung von reichhaltigen Gasressourcen macht.